10 Hinweise, dass ich am Arbeitsplatz diskriminiert werde

10 Hinweise, dass ich am Arbeitsplatz diskriminiert werde

Papa ist der beste – Mama manchmal auch ganz ok. Ich mein, ehrlich, was hab ich falsch gemacht? Offensichtlich alles. Ich bekomm die Arsch-Arbeit, während mein Mann mit unserer kleinen Chefin die beste Zeit seines Lebens hat. Weil, davon spricht ja jeder: 10 Monate ist so ein tolles Alter! Nicht für uns Frauen! Hier sind 10 Hinweise, dass ich am Arbeitsplatz diskriminiert werde:

  1. Sie lästert über mich
    Kaum kommt der Papa nach Hause, strahlt sie ihn an, um kurz darauf derbe schimpfend auf mich zuzurobben, mit dem Finger auf mich zeigend und dahinjammert: mimimimi!
  2. Sie wälzt ihre Arbeit auf mich ab und lässt mich machen
    Sie will krabbeln, sie jammert, weil sie es nicht auf Anhieb schafft. Sie versucht sich aufzuziehen und jammert, weil es anstrengend ist und ich ihr nicht helfe. Beim Papa macht sie das alleine, voll Stolz und ohne Mühe.
  3. Sie hat beim Essen immer was auszusetzen
    Egal, was ich ihr vorsetze. Sie spuckt es aus, schreit oder wirft mir Essen an den Kopf. Übernimmt der Papa, wird zusammen gegessen und geschwärmt, wie lecker es nicht ist: mjaaaam!
  4. Ich bin zu langsam, obwohl ich mich anziehend und Essenkochend um ihre Dreckwindeln kümmere
    Kaum aufgestanden, verlangt sie das volle Programm von mir. Am besten ist die Windel schon gewechselt, das Essen schon angerichtet und ich selbst natürlich instant für den Tag vorbereitet. Wehe, wenn ich es wage, auf Pause zu gehen, um mir zumindest ein dreckiges Shirt überzuziehen! Hier wird meine Person sofort und immer zu 100% verlangt!
    Dem Papa wird morgens geduldig beim Duschen zugesehen.
  5. Ich bekomme keine Prämie
    Ich versuche es immer wieder: Bekomme ich ein Bussi? Bitte! Nur eines! Zack! Schon habe ich die Finger im Auge oder im Nasenloch, mit etwas Pech auch eine Narbe quer übers Gesicht.
    Kommt der Papa nach Hause, wird ihm gleich gewunken und entgegen gegluckst.
  6. Sie zeigt mir ständig, was wo rum liegt und ich noch nicht erledigt habe
    Mit beiden Zeigefingern bewegt sie sich durch die Wohnung, oder noch besser: Lässt sich von mir durch die Wohnung tragen und weißt mich schimpfend darauf hin wo nicht überall ihre Spielsachen verstreut liegen. Die sie mit Papa verstreut.
  7. Sie schreit mich an, wenn ich zu spät komme
    Einmal habe ich es mir erlaubt, abends länger weg zu gehen. Sie war bis in die Morgenstunden ein Engelskind beim Papa. In der Früh um 6 Uhr bekam ich dann die Rechnung: Sie kotzte mir ins Bett und schrie mich den ganzen Tag an! Wer fort gehen kann, kann sich auch ohne Schlaf um sein Kind kümmern! Papas abendliche Abstinenzen fallen ihr nicht mal auf.
  8. Sie verbietet mir den Mund
    Wenn ich spreche, vor allem mit anderen, zwickt sie mir in die Lippen. Der Papa wird beim Sprechen angestrahlt.
  9. Sie stellt sich selbst als Opfer dar
    Ich gebe zu, ich schimpfe hinter ihrem Rücken ein bisschen über sie. Treffen wir auf andere, strahlt sie alle an und macht auf unschuldig süß. Ich bin eine Rabenmutter.
  10. Sie geht mir an den Busen
    Und last but not least: Sie will mir ständig an den Busen!

#mimimi2

10 Hinweise, dass ich am Arbeitsplatz diskriminiert werde

You May also Like...

So baut Mama Stress ab
Warum man als Mama zur Psychopathin mutiert #3
9. November 2018
Spielegruppen, Großmütter und Babyratschläge
Mütter sind keine Herdentiere
3. April 2018
Wir improvisieren Kinder kriegen
11. Juli 2017

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.